quer beet ii


Kolkata (der letzte Tag)
Juli 28, 2008, 10:58
Gespeichert unter: Kathrin

Es ist fuer mich schwer vorzustellen, morgen wieder zu Hause im meinem Bett zu schlafen und meine Familie und Freunde wieder zu sehen. Diese 90 Tage waren sehr intensiv, wenn wir auch ab und zu sogenannte Verschnaufspausen eingelegt haben. Diese Reise mit Nicolas gemacht zu haben bedeutet mir sehr viel und ich glaube auch umgekehrt war er froh das ich da war. Wir haben in diesen 90 Tagen viel diskutiert und Gedanken ausgetauscht, was jeden einzelnen viel weiter gebracht hat, als wenn wir diese Reise alleine gemacht haetten. Natuerlich haben wir auch unsere Differenzen besser kennengelernt, die uns in schwierigen Situationen manchmal vielleicht auch etwas im Wege standen. Jeder reagiert wieder anders in extremen Situationen und manchmal ist es nicht einfach die Art des andern zu verstehen und zu akzeptieren.

Wenn ich die Route, welche wir in diesen 90 Tagen zurueckgelgt haben, auf der Landkarte anschaue, kann ich es fast nicht glauben, dass wir an so vielen Orten gewesen sind und so viel gesehen haben. Es ist fast ein bisschen erschreckend, wenn ich diese drei Monate mit einem Jahr an der Kantonschule vergleiche, Reisen lehrt einem wirklich was einem sonst nichts und niemand beibringen kann. Durch die Erfahrungen, die man auf einer solchen Reise macht, macht man sich Gedanken, auf die man sonst nie kommen wuerde.

Dies ist unser letzte Tag, das Taxi ist schon fuer morgen um fuenf Uhr in der Frueh gebucht. Wir haben beide in den letzen Naechten sehr schlecht geschlafen und waren unruhig. Auch leben wir eignetlich schon nach europaeischer Zeit, was auch fuer sich zu deuten ist. Auch wenn wir uns die letzten paar Wochen etwas anders vorgestellt hatten, war es eine gute Erfahrung. Ich glaube drei Monate in solchen Laendern individuell zu reisen ist ein gutes Zeitspektrum, fuer mich war es genau richtig. Wir freuen uns beide wahnsinnig auf das Essen in der Schweiz, wie oft haben wir in diesen drei Monaten von „Zuerigschnaetzletem und Roesti“ getraeumt. Auch wenn ich es selber zu pathetisch finde muss am Schluss doch noch erwaehnt werden, dass es auf einer Reise einen grossen Unerschied macht, wenn man weiss, dass man am Ende wieder in ein schoenes zu Hause zurueckkehrt und sich auf seine Familie und Freunde freuen kann.


1 Kommentar bis jetzt
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Hey ihr zwei, ha eue Blogg verfolgt =)… sicher e Hammerziit gsih!
Wänn chömeder wieder hei?

Kommentar von Manolo




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